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english

This artwork is about the new manifestations of film. We incorporate symbolic interferences into the normal surroundings of the nightly city. Where we usually see the uneventful, illuminated facades now something changes, the lights inside a room are flickering. The spectator starts interpreting the happening by thinking about the causing. Film can be everywhere and anywhere, in the passing train, in a window in the neighborhood.

“Light pendant” is also about the future of media and the public. By using new technology and experimental interaction in public space, old political issues could be rethought within the evolving community.

“Light pendant” is about real and virtual spaces. A unique intact film scene is cut and pulled apart into separated projections shown simultaneously at different places. Two separated events connect by the interaction of the viewer and merge into new virtual stories.

Light pendant


Team: Stefan Plessner, Christian Wiener, Thomas Bischof, Ute Klotzbücher (Schauspielerin), Christian Berges (Kamera), Flo Feiler (Tech)

german

Ein Foyer, Kinobesucher, ein interaktiver Film-Loop, ein Stadtplatz, Passanten, Erschütterungen...

Für die Dauer der 12. Regensburger Kurzfilmwoche realisieren die beiden Medienkünstler Stefan Plessner und Christian Wiener in Regensburg die Arbeit „light pendant“. Sie haben ihre filmische Installation auf zwei entfernte Orte der Stadt hin konzipiert, zwei Teile eines Sets, ein Kronleuchter und ein Hotelzimmer – dazwischen liegt die Stadt.

Die Installation besteht aus zwei zusammenhängenden Videosequenzen, die an zwei verschiedenen Orten gespielt werden. Im Foyer der Filmgalerie im „Leeren Beutel“ wird eine Raumsituation als Video gezeigt. Von der Lautstärke der Besucher gesteuert baut sich eine Spannung auf, die sich auf eine entfernte filmische Situation überträgt und diese inhaltlich beeinflusst. In einem Fenster am Haidplatz treibt so der zweite Teil des Films dem Höhepunkt zu...

light pendant ist eine Auseinandersetzung mit den Traditionslinien des Films und den Möglichkeiten der neuen Medien. Licht formt unsere Umgebung, reagiert heute sensorisch auf unserer Präsenz, ohne künstliches Licht gäbe es keine städtische Öffentlichkeit, keine Höhlenkunst, kein Kino.

light pendant ist eine Arbeit über neue Erscheinungsformen von Film. Symbolische Störungen werden eingebaut in die nächtliche Normalumgebung der Stadt. Wo wir erleuchtete Fenster, ereignislose Fassaden erwarten beginnt eine Zimmerbeleuchtung zu flackern. Wir beginnen zu deuten, Ursachen zu ergänzen. Film lauert überall und jederzeit: im vorbeifahrenden Zug, im Nachbarfenster.

light pendant ist eine Arbeit zur Zukunft von Medien und Öffentlichkeit. Über experimentelle Interaktion im öffentlichen Raum können alte politische Fragen angesichts neuer technischer Möglichkeiten und einer veränderten Gesellschaft neu gestellt werden.

light pendant handelt von virtuellen und realen Räumen. Die einzige intakte Szene wird geschnitten und in zwei voneinander entfernten Projektionen auseinandergezogen. Weit voneinander entfernte Geschehnisse werden aufeinander bezogen und durch die Interaktion der Betrachter neu zusammengefügt zu virtuellen Geschichten.

This test application shows a low-tech version of the projections and should visualize the dependencies between input (light pendant video at the entrance of the Film Festival) and the output (window video showed at the main city center). As setup in Regensburg, this interactive work connects the two locations in both directions, since visitors (recognizing the window video) try to find out what the reason/initiation was and end up visiting the Short Film Festival.